KiS – Kultur im Alten Spritzenhaus

Die aktuellen Veranstaltungsinfos und Termine werden wir hier unter TERMINE auf dieser Homepage veröffentlichen. Zusätzlich werden wir hier nähere Informationen zu den Kulturschaffenden, Inhalten, Öffnungszeiten, Reservierungen u.a. veröffentlichen. Der Anfang im KiS war und ist vielversprechend. Also immer einmal wieder auf diese Seite schauen. Unter  Impressionen aus dem KiS haben wir einige Beispiele aus Veranstaltungen eingestellt. 

Duo Bea & Uli

/ KiS
22.02.2026
16.00 h
Altes Spritzenhaus, Mittellinie 78, Heimatdiele Petersfehn e.V.,

Live-Musik im KiS – Kultur im Alten Spritzenhaus mit wunderbarem Piano-Spiel und ungewöhnlich einfühlsamen Gesang im Singer-/Songwriter Stil.

Das präsentieren das Duo Bea & Uli am 22. Februar um 16.00 h im KiS, Mittellinie 78 in Petersfehn. Alle Lieder stammen „aus der eigenen Feder“, behandeln sehr persönliche, gesellschaftsbezogene, melancholische, rythmische und immer auch ein wenig nachdenkliche Themen unserer Zeit. Duo Bea & Uli das sind Uli (Piano) und Bea Fischer (Gesang). Die selbstkomponierten und -geschriebenen Songs fußen auf ihren eigenen Erfahrungen aus schönen Momenten und auch schwierigen Zeiten, inspiriert von allen Facetten des Lebens. Sie sind die Inspiration für die einprägsamen Melodien und Arrangements. Lasst euch mitnehmen auf dieser so besonderen musikalischen Reise, um den einzigartigen Klang im Zusammenspiel von Piano und Gesang zu entdecken. Lasst euch verzaubern mit den emotionalen Geschichten durch Musik. Reservierungen unter kultur-altes-spritzenhaus(ät)ewe.de oder 04486 8934. Der Eintritt ist frei. Spenden sind erwünscht.

 

“Sibirien” – Theater nicht nur für Plattsnacker

/ KiS
15.03.2026
16.00 h
Altes Spritzenhaus, Mittellinie 78, Heimatdiele Petersfehn e.V.

Wie ist das, wenn man gegen seinen Willen, anlässlich einer gebrochenen Hüfte, von seiner Familie ins Heim abgeschoben wird, weil man zu unbequem geworden war?

Das preisgekrönte niederdeutsche Theaterstück „Sibirien“ wurde von Regisseurin Elke Münch und dem Solo-Schauspieler Wilhelm Reuter als niederdeutsche Bühnenfassung in fünf Akten inszeniert. Sie betonen, dass hiermit nicht über deutsche Altenheime geurteilt wird. Das Stück ist Ende der 80er Jahre geschrieben worden (vom Österreicher Felix Mitterer).
Herr Eisner empfindet die Atmosphäre im Heim als gefühlskalt, er fühlt sich allein gelassen, deportiert wie als junger Soldat damals nach Sibirien. Eisner bemüht sich, wieder in die Familie zurückkehren zu können. Aber das Tischtuch zwischen Sohn und Schwiegertochter scheint zerschnitten zu sein. Ja, auch er ist kein einfacher Mensch, mitunter querulatorisch. Mit Selbstgesprächen, die voller Lebensfreude sind, im nächsten Moment zu Tode betrübt scheinen, resümiert er über sein Leben. Kann Eisner anfangs noch gehen, folgen schon bald Gehhilfen, Gehwagen, Krankenbett bis hin zur Bettlägerigkeit. Seine Vehemenz und seine Stimme sind lange noch stark, bewirken aber an seiner Situation nichts. Ebenso wie die Schmeicheleien und schließlich als letztes Mittel die Bestechung der Oberschwester mit seinem Sparbuch. Wenn wenigstens sein geliebter Hund noch hätte bei ihm sein können …
Mit starker Präsenz und emotionalen Achterbahnfahrten versteht es Wilhelm Reuter von Beginn an, sein Publikum mitzunehmen und zu fesseln. Zu Recht ist Reuter für „Sibirien“ vom Niederdeutschen Bühnenbund Niedersachsen/Bremen und Schleswig-Holstein mit dem Willy-Beutz-Schauspielpreis ausgezeichnet worden. “Sibirien” ist auch gut verständlich für Menschen, die nicht mit Plattdeutsch aufgewachsen sind. „Eines der Highlights der Theaterreihe im `KiS` in diesem Jahr“, so die Verantwortlichen im „KiS – Kultur im Alten Spritzenhaus“, Mittellinie 78 in Petersfehn. Beginn ist am 15. März um 16.00 h. Eintritt: 15 €. Reservierungen: kultur-altes-spritzenhaus@ewe.net oder 04486 8934.

Es handelt sich um eine Veranstaltung des Theaters W. Reuter.

Max & Moritz hinterm Busch oder Eduards Traum

/ KiS
10.04.2026
19.30 h
Altes Spritzenhaus, Mittellinie 78, Heimatdiele Petersfehn e.V.

Ein sprachlicher Bilderbogen – gelesen & in Szene gesetzt von Schauspieler Johannes Mitternacht

Wilhelm Busch, der Schöpfer von Max und Moritz, gilt vor allem als Zeichner und Vater vieler Bildergeschichten sowie Wegbereiter des Comics. Weniger bekannt ist seine Seite als Dichter & Schriftsteller.
Sein Spätwerk, die Erzählung Eduards Traum, erschien vor 135 Jahren. Busch, der mit zunehmenden Jahren immer schlechter sehen konnte und 1896 auch das Malen endgültig aufgab, gelingt es hier, seine mit der Feder überspitzten Zeichnungen in Sprache zu übersetzen und ein modernes Märchen zu schaffen.
Mit zeitkritischen Anspielungen, die nicht an Aktualität verloren haben und tiefgründiger Philosophie entfaltet sich allmählich ein faszinierender Kosmos skurriler Figuren, absurder Begebenheiten sowie einen scharfen Blick auf die Welt, immer von einem Augenzwinkern begleitet.
Garniert mit Gedichten aus der Kritik des Herzens, biografischen Anmerkungen und Selbstzeugnissen, gibt Johannes Mitternacht einen abwechslungsreichen Auszug aus diesem wenig bekannten Busch-Universum.

Aktuell ist hier noch nichts zu sehen. Demnächst werden hier vergangene Veranstaltungen aufgelistet. Bleiben Sie gespannt!

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