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OFFENER BRIEF des Bürgervereins wegen der RADWEGEREGELUNG

Seit Sanierung an der MittellinieSeit der Sanierung 2023 der Mittellinie und der Fuss- und (ehemaligen) Radwege durch Petersfehn ist die Stimmung gerade der Radfahrenden recht gereizt. So darf in der Ortsdurchfahrt nur noch mit dem Kraftverkehr „richtungsgleich“ (so ist die verwaltungsrechtliche Bezeichnung) mit dem Rad der jeweilige Fussweg mitbenutzt werden. Bisher gewohntes gegenläufiges Fahren ist eine Ordnungswidrigkeit. D.h. außer Kinder bis 10 Jahren dürfen ab Ortseingang von Oldenburg kommend nicht mehr geradeaus Richtung Eichenweg fahren. Vielmehr müssen alle Radfahrenden über die Querung am Ortseingang und dann den nördlichen, neuen Fussweg oder die Straße benutzen.

Der Bürgerverein Petersfehn ist zu diesen und vielen anderen nicht gerade bürgerfreundlichen Regelungen hingewiesen worden. Zum Teil waren die Äußerungen sehr massiv, jedenfalls alle deutlich verärgert und recht wütend auch. So hat sich der Bürgerverein entschlossen, da auf zwei Briefe mit den Unzulänglichkeiten bereits Ende letzten Jahres unser ehemaliges Vorstandsmitglied, Heiko Wilters, sich an den Bürgermeister und die Gemeinde vergeblich und Veränderungen seitens der Gemeinde kategorisch ablehnend gewandt hatte, entschlossen, einen Offenen Brief an die Gemeinde, alle Bürger und die örtliche Presse zu schreiben (Veröffentlichung in der NWZ am 10.02.2024 im Ammerländer Teil). Den Offenen Brief haben wir an dieser Stelle als Download mit diesem Link OFFENER BRIEF beigefügt.

Nachbetrachtung

Die beiden Veranstaltungen am 10. und 11. Februar (Ausstellung „Petersfehn Gestern und Heute“ sowie die Filme zum 125- und 150-jährigem Jubiläum) waren außerordentlich gut besucht. Wegen Überfüllung konnten nicht alle Interessierte eingelassen werden. Insgesamt besuchten die beiden Veranstaltungen 135 Personen. Die ca. 1-stündige Präsentation in einer Art Dia-Show wurde mit zahlreichen historischen Informationen und der ein oder anderen kleinen, nicht oder nur wenigen bekannten Geschichten von Frank Sölter, neben seiner Frau Angelika Sölter als Hauptarchivarin des Bürgervereins, unterhaltsam gewürzt. Faszinierend waren dann die 125- und 150-Jahrfilme für viele Besucher, die sich zum Teil als ganz junge Menschen besehen konnten. Die jüngeren Besucher konnten einen Eindruck gewinnen, wie es vor 50 oder auch 25 Jahren bei Eltern oder Großeltern so zuging (z.B. Haarmode, Kleidung, Häuser, Torfabbau u.a.). Aber auch liebevolle und emotionale Momente waren nicht selten, wenn Bilder von längst Verstorbenen entdeckt wurden.

Am letzten Tag der Veranstaltungen mussten leider ca. 40 Personen wegen der Überfüllung des Raumes auf eine Wiederholung vertröstet werden. Der Bürgerverein wird diese Termine, wohl im vierten Quartal des Jahres, rechtzeitig über die NWZ auf dieser Seite des Bürgervereins bekannt geben. Wir bedanken uns an dieser Stelle ganz herzlich bei dem Organisationsteam Hilko Bakenhus, Angelika und Frank Sölter sowie der guten Zusammenarbeit und Unterstützung der beiden Petersfehner Vereine – Bürgerverein Petersfehn und Heimatdiele Petersfehn.